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SC300: Social Engineering Basics UPDATE
Training: Security - Governance, Risk & Compliance
Social Engineering folgt heute denselben psychologischen Mustern wie früher, KI macht Angriffe jedoch schneller, präziser und skalierbar. Der Kurs verbindet klassische Modelle von Cialdini, Kahneman, Ekman, Hadnagy und Mitnick mit modernen KI-gestützten Angriffen wie Spear-Phishing, Whaling und Deepfakes. Im Fokus stehen OSINT, SocMInt und HumInt sowie das Erkennen und Entlarven von Täuschung durch praxisnahe Übungen.
Start: 07.09.2026 | 10:00 Uhr
Ende: 08.09.2026 | 16:00 Uhr
Ort: Nürnberg
Preis: 1.590,00 € zzgl. MwSt.
Start: 05.04.2027 | 10:00 Uhr
Ende: 06.04.2027 | 16:00 Uhr
Ort: Nürnberg
Preis: 1.590,00 € zzgl. MwSt.
Start: 05.07.2027 | 10:00 Uhr
Ende: 06.07.2027 | 16:00 Uhr
Ort: Nürnberg
Preis: 1.590,00 € zzgl. MwSt.
Start: 18.10.2027 | 10:00 Uhr
Ende: 19.10.2027 | 16:00 Uhr
Ort: Nürnberg
Preis: 1.590,00 € zzgl. MwSt.
Agenda:
Lagebild 2026 - woher kommen die Gefahren, wer ist betroffen? Erstellung eines individuellen Lagebildes
Rechtliche und ethische Aspekte beim Einsatz von Social Engineering – einschließlich NIS2, DORA, der Transparenzpflichten der KI-Verordnung sowie der Zulässigkeitsgrenzen von Phishing- und Vishing-Simulationen
Die klassischen Hebel – Grundlagen der Täuschung und Überredung:
Robert Cialdini – Prinzipien der Beeinflussung und ihre Anwendung in Angriffsszenarien
Daniel Kahneman – System 1 / System 2 als Erklärung, warum schnelle Entscheidungen angreifbar sind
Paul Ekman – Micro- und Macroexpressions, Grundzüge nonverbaler Kommunikation
Christopher Hadnagy – Pretexting und der strukturierte Aufbau eines Angriffsgesprächs
Kevin Mitnick – die Kunst der Täuschung: warum die alten Fälle bis heute funktionieren
Recherche: von OSINT zu SocMInt und HumInt
OSINT-Grundlagen: Deep Web Search, Werkzeuge, Quellenkritik und Verifikation
SocMInt – was Menschen und Organisationen über soziale Netzwerke preisgeben, und wie sich daraus ein Zielprofil verdichtet
HumInt und Elicitation – Informationen im Gespräch gewinnen, ohne danach zu fragen
Aufbau falscher Identitäten und Legenden
Was KI verändert hat
Automatisierte Zielrecherche: Verdichtung öffentlicher Spuren zu Profilen in Minuten statt Tagen
Erzeugung von Spear-Phishing und Whaling in Serie – individualisiert und in beliebiger Menge
Deepfakes (Stimme & Gesicht) einschließlich Echtzeitfälschung in Videobesprechungen – Werkzeuge, Erkennungsmethoden und die Grenzen menschlicher Erkennung
Aktuelle Betrugs- und Scam-Szenarien: Chef-Betrug, Rechnungs- und Zahlungsmanipulation, Anlage- und Beziehungsbetrug, gefälschte Bewerbungen
Manipulation von KI-Assistenten und -Agenten durch versteckte Anweisungen in Dokumenten, E-Mails und Webseiten
Angriffspfade in der Praxis
Vishing, Smishing, Call-Spoofing und Rollenspielübungen
Angriffe auf den Service Desk: Identitätsprüfung am Telefon, Zurücksetzen von Kennwörtern und zweiten Faktoren, Rufnummernübernahme
Umgehung der Mehrfaktor-Anmeldung mit sozialen Mitteln: zwischengeschaltete Anmeldeseiten, Diebstahl gültiger Sitzungen, Ermüdung durch Bestätigungsanfragen, erschlichene Anwendungsfreigaben
Selbstausgeführte Angriffe im Browser: gefälschte Fehler- und Sicherheitsabfragen bringen Anwender dazu, Befehle eigenhändig auszuführen
Kanalwechsel-Kampagnen: abgestimmte Ketten über E-Mail, Chat, Telefon, SMS und Messenger
Physische Wege: Überwinden von Zutrittskontrollen und -barrieren, Hacker-USB- und LAN-Werkzeuge, WLAN-Angriffe (kompakte Demonstration)
Sichtbarkeit und Deception – die eigene Seite
Analyse des eigenen digitalen Fußabdrucks: Person, Rolle und Organisation aus Angreifersicht
Deception als Gegenmaßnahme: gezielte Verschleierung, Köder und Kanarienvögel, kontrollierte Falschinformation
Persönliche Risiken verringern: Grooming, Identitätsdiebstahl, Erpressung – Erkennungsmerkmale und Schutzverhalten
Verifikation als Kontrollpunkt: Rückruf über hinterlegte Kanäle, Vier-Augen-Prinzip bei Zahlungs- und Berechtigungsänderungen, vereinbarte Kennworte, klare Freigabewege
Praxisteil: das Spiel mit Lüge und Aufdeckung – Teilnehmer täuschen und werden getäuscht, analysieren anschließend die eingesetzten Techniken und üben Befragungstechniken zur Wahrheitsfindung: strukturierte Interviewführung, plausibilitätsorientierte Nachfragen, Erkennen von Inkonsistenzen
Lessons learned – Analyse der eigenen Angreifbarkeit, Priorisierung von Maßnahmen und Quick-Wins, Entwurf von Awareness- und Vorfall-Playbooks
Ziele:
Die klassischen Hebel der Täuschung und Überredung verstehen und in realen Gesprächssituationen wiedererkennen
Nachvollziehen, was KI an Social Engineering verändert hat – und was unverändert geblieben ist
Social-Engineering-Angriffspfade vom ersten Rechercheschritt bis zum Schaden durchgängig verstehen
Recherchefähigkeiten praktisch einordnen: OSINT, mit Schwerpunkt auf SocMInt und HumInt
Aktuelle Betrugs- und Scam-Szenarien einordnen: Chef-Betrug, Rechnungs- und Zahlungsmanipulation, Anlage- und Beziehungsbetrug, gefälschte Bewerbungen
Bewusstsein für die eigene Sichtbarkeit entwickeln – persönlich wie organisatorisch
Deception als Gegenmaßnahme kennenlernen: gezielte Verschleierung, Köder und Kanarienvögel zur Risikoverringerung
Persönliche Risiken einordnen und verringern: Grooming, Identitätsdiebstahl, Erpressung
Lügen erkennen und Täuschende stellen – mit Befragungstechniken zur Wahrheitsfindung und nonverbalen Indikatoren
Verifikationsprozesse entwerfen, die auch bei technisch perfekter Täuschung tragen
Awareness- und Vorfall-Playbooks sowie eine priorisierte Maßnahmenliste für die eigene Organisation erarbeiten
Zielgruppe:
Der Kurs SC300 Social Engineering Basics richtet sich an:
IT-Sicherheitsmanagement und Informationssicherheitsbeauftragte
CISOs
Pentester
Red- und Blueteamer
Verantwortliche für Service Desk und Anwenderbetreuung
Verantwortliche für Awareness-Programme und Sicherheitskultur
Voraussetzungen:
Für die Teilnahme am Training SC300 Social Engineering Basics sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich.
Hilfreich ist ein Grundverständnis der eigenen Freigabeprozesse – etwa der Frage, wie im eigenen Haus ein Kennwort zurückgesetzt oder eine Zahlung freigegeben wird.
Beschreibung:
Social Engineering funktioniert heute nach denselben psychologischen Regeln wie vor zwanzig Jahren – nur schneller, billiger und in beliebiger Stückzahl. Der Kurs SC300 Social Engineering Basics verbindet beides: die klassischen Hebel von Täuschung und Überredung nach Cialdini, Kahneman, Ekman, Hadnagy und Mitnick auf der einen Seite – und auf der anderen die Angriffe, die erst durch den heutigen KI-Einsatz möglich geworden sind: automatisierte Zielrecherche, maßgeschneidertes Spear-Phishing und Whaling in Serie, Stimme und Gesicht in Echtzeit. Recherchiert wird dabei nicht nur mit OSINT-Werkzeugen. Schwerpunkt sind SocMInt und HumInt – was Menschen über sich preisgeben und wie man es ihnen im Gespräch entlockt. Geübt wird im Spiel mit Lüge und Aufdeckung. Die Teilnehmer erleben beide Seiten: wie es sich anfühlt zu täuschen – und mit welchen Methoden man einen Täuschenden stellt.
Fachbegriffe werden auf Deutsch eingeführt; alle Teilnehmer erhalten ein Begriffs- und Abkürzungsverzeichnis als Handout.
Erweitern Sie Ihr Wissen um Expertenfähigkeiten in der Praxis im Aufbaukurs SC305 Social Engineering Practitioner.
Durchführungsgarantie:
ab 2 Teilnehmer
Buchungsinformationen:
Kursdauer:
2 Tage
Preis:
1.590,00 € zzgl. MwSt.
Bei Präsenzteilnahmen sind Mittagessen & Getränke im Preis enthalten.
Kundenstimmen:
Impressionen:
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